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Gewalt
im Namen der Ehre/
Zwangsverheiratung
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Was ist Gewalt im Namen der Ehre?

Gewalt im Namen der Ehre liegt dann vor, wenn Übergriffe vom Täter damit begründet werden, er müsse die Ehre der Familie schützen oder verteidigen.

Der extremste Fall von Gewalt im Namen der Ehre sind Ehrenmorde, dazu zählen aber auch Zwangsheirat, Formen häuslicher Gewalt, Genitalverstümmelung, Säureattentate, Mitgiftmorde, Witwenverbrennung oder Blutrache. In der Mehrzahl sind die Opfer Frauen, es können aber auch Männer betroffen sein, insbesondere als von der Familie abgelehnte Partner der Frauen, als Homosexuelle oder in Fällen von Blutrache.

Die Gewalt wird im Namen der Kultur/Tradition gerechtfertigt und häufig von der Mehrheit der Familienmitglieder und der Mehrheit der kulturellen/traditionellen Gemeinschaft unterstützt, bestärkt und gefördert. Entsprechend groß ist der Schutzbedarf Betroffener.

Sie können ihre Situation kaum individuell nur aus eigener Kraft bewältigen und verändern, sondern sind auf ein Vorverständnis und engagierte Unterstützung von Behörden, Polizei, Justizsystem und anderen gesellschaftlich Verantwortlichen angewiesen. Gewalt im Namen der Ehre zu identifizieren und als solche zu bezeichnen, ist ein erster Schritt dazu.

 

Infobroschüre ZwangsverheiratungLesen Sie hier mehr zum Thema >> download pdf

 

 

 

 

 

 

 

Konferenz zum Thema Zwangsverheiratung in Montpellier (Oktober 2010) – eine Dokumentation >> downlaod pdf