Stimmen ehemaliger Bewohnerinnen

Die Monate bei PAPATYA waren die hilfreichsten in meinem Leben. Am Anfang war ich schüchtern, doch hier wurde ich selbstbewusst und konnte meine anderen Seiten kennenlernen und zeigen.

Edita, 17 Jahre

Ich hab mich seit dem ersten Tag, als ich bei euch war, sofort wohl gefühlt, so als wär das mein zweites Zuhause, und so war das auch. Ich fühlte mich wie in einer richtigen Familie, die ich nie wirklich hatte. Ihr wart für mich da, als ich jemanden gebraucht hab.

Elif, 15 Jahre

Ich war insgesamt etwas über 2 Monate bei PAPATYA. Wenn ich sagen müsste, inwieweit ich mich verändert habe, würde ich sagen, dass ich stärker, geduldiger und freier geworden bin. Meine Hoffnung für die Zukunft ist, dass ich einmal das Frauenbild in meiner Kultur verändern kann. Bei PAPATYA habe ich gelernt, dass Frauen alles schaffen können!

Yasmin, 16 Jahre

Mein Leben, mein Weg

PAPATYA hilft seit über 35 Jahren Mädchen und jungen Frauen in Notsituationen. Wir haben uns oft gefragt, was aus ihnen geworden ist, nachdem sie PAPATYA verlassen haben. Deshalb haben wir damit begonnen, bei ehemaligen Bewohnerinnen nachzufragen, wie es nach PAPATYA für sie weiterging. Daraus ist das Buch „Mein Leben, mein Weg. Geschichten die Mut machen“ entstanden.

„Mein Leben, mein Weg“ lässt sechs junge Frauen zu Wort kommen, die für ihren Wunsch nach Freiheit viel auf sich genommen haben. Alle mussten Ihre Familien verlassen und leben  heute das Leben, das sie sich selbst ausgesucht haben. Sie lassen uns offen an ihren Erfahrungen, Höhen und Tiefen teilhaben und wollen so allen Mut machen, die diesen Weg noch vor sich haben.

Bücher von ehemaligen Bewohnerinnen

Einige ehemaligen Bewohnerinnen von PAPATYA haben ihre Geschichte auch selbst niedergeschrieben und als Bücher veröffentlicht. Die folgenden zwei Bücher wollen wir euch ans Herz legen:

In dem 2016 erschienenen Buch „Ich bin eine Andere” erzählt „Dilan S.” über ihren Weg aus ihrer gewalttätigen Familie in die Freiheit. Mit ihrer Geschichte möchte Dilan andere junge Frauen ermutigen sich ihre Freiheit zu erkämpfen. Weitere informationen zum Buch und eine Leseprobe findet ihr auf der Website des PIPER Verlags.

Unter dem Namen „Ayse” erzählt eine ehemalige Bewohnerin von ihrer Flucht vor der Zwangsverheiratung in ein selbstbestimmtes Leben in der Anonymität. Das Buch heißt „Scheherazades Tochter“ und ist 2004 im Ullstein Verlag erschienen wo ihr weitere Informationen findet.