20. Todestag von Hatun SĂŒrĂŒcĂŒ - Ihr Kampf fĂŒr Freiheit bleibt unvergessen
sara kinsky
Am 7. Februar 2005 wurde Hatun SĂŒrĂŒcĂŒ von ihrem eigenen Bruder ermordet. Sie war 23 Jahre alt und wurde getötet, weil sie ein selbstbestimmtes Leben fĂŒhren wollte.
Heute, 20 Jahre spĂ€ter, ist ihr Schicksal Mahnung und Auftrag zugleich: Noch immer erleben MĂ€dchen und junge Frauen Zwangsverheiratung, Gewalt und UnterdrĂŒckung â auch in Deutschland. Noch immer werden sie verschleppt, entrechtet und an einem freien Leben gehindert.
Hatun hat sich gewehrt. Sie hat den Mut aufgebracht, sich aus einer Zwangsehe zu befreien und ihren eigenen Weg zu gehen. Ihr Tod erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Betroffene zu schĂŒtzen, ihnen Perspektiven zu bieten und fĂŒr ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben einzustehen.
PAPATYA setzt sich seit ĂŒber 35 Jahren fĂŒr MĂ€dchen und junge Frauen ein, die von familiĂ€rer Gewalt, Verschleppung und Zwangsverheiratung betroffen sind. Wir bieten Schutz und Beratung â anonym und kostenlos.
Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, kontaktiere uns. Du bist nicht allein!
Wir sind fĂŒr dich da. Nimm mit uns Kontakt auf und schildere uns deine Situation. Gemeinsam versuchen wir eine Lösung zu finden.
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Von 25.11 bis 02.12: Jede Spende zÀhlt doppelt
sara kinsky
Liebe UnterstĂŒtzer:in von Papatya,
zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen starten wir auf betterplace.org eine besondere Spendenaktion, um unsere Arbeit fĂŒr gewaltbetroffene MĂ€dchen und junge Frauen zu sichern.
Jede Spende die zwischen dem 25. November und dem 02. Dezember bei betterplace fĂŒr unser Projekt eingeht, verdoppelt die Rajapack GmbH bis zu 500 Euro!
Diese Spendenaktion ist die erste ihrer Art, denn die steigenden Kosten durch Inflation und Tarifsteigerungen stellen uns vor immer gröĂere Herausforderungen. Um unsere Angebote fĂŒr MĂ€dchen und junge Frauen in akuten Krisen weiterhin aufrechterhalten zu können, sind wir mehr denn je auf UnterstĂŒtzung angewiesen.
Wir freuen uns, wenn Du uns unterstĂŒtzt und unsere Spendenaktion auch in Deinem Umfeld teilst!
Vielen Dank und herzliche GrĂŒĂe,
Dein PAPATYA-Team


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Online-Strategien gegen familiÀre Gewalt, Zwangsverheiratung und Verschleppung
sara kinsky
Projektzeitraum: 2024-2026 (eine VerlÀngerung bis 2027 ist geplant)
- Instagram-Auftritt: Um das Angebot von PAPATYA bekannter zu machen, wird ein professioneller Instagram-Auftritt entwickelt. Gemeinsam mit den MĂ€dchen in der Kriseneinrichtung PAPATYA werden geeignete Inhalte und Formate bestimmt. Das Team der Onlineberatungsstelle SIBEL wird auĂerdem im Umgang mit Social-Media geschult.
- Verbesserung der digitalen Sicherheit in der Kriseneinrichtung: Die digitalen Sicherheitsstandards in der Kriseneinrichtung PAPATYA werden zur Sicherheit unserer Klientinnen ĂŒberprĂŒft und angepasst. Dazu wird das Team der Kriseneinrichtung mit anderen Schutzeinrichtungen zusammenarbeiten.
- PrĂ€ventions- und SchulungsmaĂnahmen: Im Rahmen des Projekts wird ein digitaler Workshop fĂŒr FachkrĂ€fte in Einrichtungen und Schulen entwickelt und Forbildungen fĂŒr FachkrĂ€fte aus Schutzeinrichtungen und Schulen angeboten.
Insgesamt zielt das Projekt darauf ab, durch effektive Nutzung von Social Media die Hemmschwelle fĂŒr Hilfesuchende zu senken, die ZugĂ€nge zu Beratung und Schutz zu verbessern, die digitale Sicherheit zu stĂ€rken und prĂ€ventive MaĂnahmen zu fördern.
Das Projekt „Online-Strategien gegen familiĂ€re Gewalt, Zwangsverheiratung und Verschleppung“ wird durch die Werner-Coenen-Stiftung zur StĂ€rkung von Familien und Jugendlichen gefördert.

PAPATYA gedenkt Hatun SĂŒrĂŒcĂŒ
sara kinsky
Am 7. Februar 2005 wurde Hatun SĂŒrĂŒcĂŒ im Alter von 23 Jahren von ihrem eigenen Bruder ermordet. Hatun wollte schon frĂŒh ein freies und selbstbestimmtes Leben fĂŒhren. Deshalb wurde sie mit 16 Jahren von ihrer Familie in die TĂŒrkei verschleppt und dort mit ihrem Cousin zwangsverheiratet.
Auch heute noch, 19 Jahre spĂ€ter, mĂŒssen MĂ€dchen und jungen Frauen befĂŒrchten von ihren Familien in ihren Rechten auf ein freies Leben beschnitten, verschleppt und zwangsverheiratet zu werden.
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AnlĂ€sslich des Gedenkens an Hatun SĂŒrĂŒcĂŒ ist auch ein Artikel in der Berliner Morgenpost erschienen, in dem unsere Arbeit vorgestellt wird.
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Buchemfehlung "Um mein Leben - ein biographischer Bericht"
sara kinsky
Nach dem Ehrenmord an ihrer Cousine erkennt die jesidische Kurdin âAzadiyaâ, dass sie ihr Leben verĂ€ndern muss, um als Lesbe und als Frau frei zu werden. Jahre spĂ€ter verlĂ€sst sie Ihre Familie und ihr Weg in die Freiheit beginnt.
Weitere informationen und eine Leseprobe findet ihr auf der Website des Berliner Querverlag.

PAPATYA sucht Honorarkraft fĂŒr regelmĂ€Ăige Nacht- und Wochenenddienste
sara kinsky
Zur VerstĂ€rkung des Teams suchen wir ab sofort eine flexible und motivierte Honorarkraft fuÌr den regelmĂ€Ăigen Einsatz in Nacht- und Wochenenddiensten. Die ausfĂŒhrliche Stellenausschreibung finden Sie hier. Ihre Bewerbung richten Sie gerne an: info@papatya.org

PAPATYA gewinnt den Hatun-SĂŒrĂŒcĂŒ-Preis!
sara kinsky
Hurra! PAPATYA belegt den ersten Platz der diesjĂ€hrigen Hatun-SĂŒrĂŒcĂŒ-Preisverleihung der Fraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen im Berliner Abgeordnetenhaus. Die Auszeichnung wird seit dem Jahr 2013 jĂ€hrlich verliehen und wĂŒrdigt Initiativen, Projekte und Einzelpersonen, die sich fĂŒr die Selbstbestimmung und das Empowerment von MĂ€dchen und Frauen engagieren.

FM-Out! Wege aus der Zwangsverheiratung
sara kinsky
Projektzeitraum: 2020-2022
Das zweijĂ€hrige EU-Projekt bringt Partnerorganisationen aus Spanien, Belgien, Deutschland und Griechenland zusammen. Ziel ist es, FachkrĂ€fte aus verschiedenen Bereichen, die möglicherweise in (Erst-) Kontakt mit FĂ€llen von Zwangsverheiratung kommen, fĂŒr das Problem zu sensibilisieren, um den Betroffenen einen frĂŒhzeitigen Zugang zum Hilfesystem zu erleichtern.
Das Projekt stellt zunĂ€chst den Ist-Zustand von MaĂnahmen gegen Zwangsverheiratung in den beteiligten LĂ€ndern und der EU fest. In Fokusgruppen tauschen sich anschlieĂend FachkrĂ€fte ĂŒber ihre Erfahrungen mit Zwangsverheiratung aus und schĂ€tzen den Weiterbildungsbedarf in verschiedenen Arbeitsfeldern ein.
Das Projekt entwickelt folgende Arbeitsmaterialien fĂŒr FachkrĂ€fte:
- ein Video-Clip ĂŒber Zwangsverheiratung, der z.B. in Schulen eingesetzt werden kann
- ein E-Learning-Kurs, der Basisinformationen ĂŒber Zwangsverheiratung und Handlungsmöglichkeiten vermittelt
- ein Flyer, der die wichtigsten Fakten und Handlungsoptionen zusammenfasst
- eine Virtual Reality Anwendung, die Einblicke in die Situation von Betroffenen gibt
Leitende Organisation:
UniversitÀt Barcelona, Spanien
Partnerorganisationen:
SURT Women`s Empowerment, Spanien
Diotima Center for Research of Women`s Issues, Griechenland
La Voix des Femmes, Belgien
PAPATYA, Deutschland

- FMout.eu – EuropĂ€ische Projekt-Website mit allen Downloads
- E-Learning Kurs zu Zwangsverheiratung (Englisch, Zeitumfang 3 Stunden)
- Videoclip ĂŒber Zwangsverheiratung fĂŒr Jugendliche
SHEROES - Gemeinsam mit Betroffenen gegen Gewalt im Namen der Ehre
sara kinsky
Projektzeitraum: 2017-2019
Inhalte des Projekts waren die Erweiterung der Zielgruppen der Onlineberatung um bedrohte LGBTI*Q, deren Familien ihre sexuelle IdentitĂ€t oder Orientierung nicht akzeptieren und bedrohte Paare, die sich aufgrund kultureller oder religiöser Wertvorstellungen ihrer Familien nicht lieben dĂŒrfen.
AuĂerdem fĂŒhrten wir folgende AktivitĂ€ten durch:
- Erneuerung der Website der Onlineberatung SIBEL
- Befragung von Schulen in Kreuzberg und Neukölln zu ihren Erfahrungen mit Verschleppung kombiniert mit einer Informationskampagne
- #HoldirHilfe â Erstellung eines YouTube Films und einer Kampagne gegen Zwangsverheiratung und Verschleppung
- âMein Leben, mein Weg – Geschichten, die Mut machenâ â Erstellung einer BroschĂŒre in der sechs ehemalige Bewohnerinnen der Kriseneinrichtung Papatya, zu Wort kommen und von ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben erzĂ€hlen.

HR in Practice â Human Rights as a part of language training to prevent HRV and harmful practices in the communities
sara kinsky
Projektzeitraum: 2016-2018
âHuman Rights in Practiceâ wird von der FOLKUNIVERSITETET Uppsala/Schweden koordiniert und mithilfe von Organisationen aus Griechenland, Schweden, Portugal, GroĂbritannien und Deutschland durchgefĂŒhrt.
Das Projekt zielt auf die PrĂ€vention von Gewalt im Namen der âEhreâ und schĂ€dlichen Praktiken durch Sensibilisierungs- und TrainingsmaĂnahmen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen in den PartnerlĂ€ndern Informationen ĂŒber Menschen-, Frauen- und Kinderrechte in die Curricula von Sprachkursen fĂŒr neu zugewanderte Migrant:innen integriert werden. Dazu werden die Partnerorganisationen mit Migrant:innenorganisationen, Sprachschulen und Bildungseinrichtungen kooperieren.
Zielgruppe des Projekts sind nicht nur MĂ€dchen und Frauen, die ĂŒber ihre Rechte aufgeklĂ€rt werden sollen, sondern das gesamte FamiliengefĂŒge der gefĂ€hrdeten Gruppe.








